Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Göttingen e.V.
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Sonntag, den 8. März 2026 , 11 Uhr -- Gürzenich in Köln
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Dienstag, den 27. Januar 2026 -- unterschiedliche Orte und Zeiten, s.Text
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Donnerstag, den 26. Februar 2026 , 18 Uhr -- Ratssaal der Stadtbibliothek Nordhausen
Die Autorin und Content Creatorin Susanne Siegert stellt in Nordhausen ihr neues Buch „Gedenken neu denken“ vor
Wie sieht eine zeitgemäße Form der Erinnerungskultur aus? Wie lassen sich hierfür junge Generationen erreichen – in Zeiten zunehmenden Rechtsextremismus und abnehmenden Wissens über die NS-Verbrechen? Ganz praktische Antworten auf diese Fragen gibt Susanne Siegert in ihrer Arbeit. Siegert zählt zu den derzeit relevantesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Auf ihren Instagram- und TikTok-Accounts @keine.erinnerungskultur folgen ihr rund 200.000 Menschen. Ihr Buch „Gedenken neu denken. Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss“ stieg in Windeseile in die SPIEGEL-Bestsellerliste empor.
Darin plädiert Siegert für eine grundlegende Neubetrachtung und Neuausrichtung der Erinnerungskultur zu NS-Verbrechen. Statt einer routinierten Rückschau und ritualisierten Bekundung eines „Nie wieder“ plädiert sie für eine aktive und pluralistische Gedenkkultur. Sie fordert, auch bisher unbekannte Orten und Verbrechen sowie vernachlässigte Opfergruppen in den Blick zu nehmen, und nimmt vor allem die Nachfahren der Tätergeneration in die Pflicht.
Am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 18 Uhr diskutiert Susanne Siegert im Ratssaal der Stadtbibliothek Nordhausen über ihr Buch. Durch die Veranstaltung führt Andreas Froese, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Susanne Siegert, geb. 1992, ist Autorin und Content Creatorin. Nach einem Studium der Journalistik und Tätigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit widmet sie sich intensiv der digitalen Erinnerungskultur und verfolgt damit das Ziel, junge Zielgruppen für Erinnerungskultur und insbesondere lokale Geschichte(n) zu interessieren. Für ihre Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award und 2025 mit dem Margot Friedländer Preis für Beiträge zur Förderung einer aktiven Erinnerungskultur ausgezeichnet.
Das KZ Mittelbau-Dora steht exemplarisch für die Geschichte der KZ-Zwangsarbeit und der Untertageverlagerung von Rüstungsfertigung im Zweiten Weltkrieg. Heute ist die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Nordhausen ein international bedeutender Bildungs- und Gedenkort. Sie wird jährlich von mehr als 50.000 Menschen besucht und ist Teil der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora mit Sitz in Weimar.


-- Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora Telefon: +49(0) 3631 4958 23 Telefax: +49(0) 3631 4958 13
Sonntag, den 1. März 2026 , 14.30 Uhr -- Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“, Godehardstraße 11, Göttingen
Darüber hinaus wird die Ausstellung von 14:00 bis 17:00 Uhr für Einzelbesucher*innen geöffnet sein.
Unten finden Sie die Ankündigung der Ausstellungsführung. Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie die Ausstellungsführung in Ihrem Netzwerk bekannt machen könnten. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit vielen Grüßen aus der Ausstellung
Arndt Kohlmann
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Sonntag, 1. März 2026 | 14:30 Uhr
Zwangsarbeitende aus Frankreich in Südniedersachsen | Eine Führung durch die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit“
mit Sybille Schröder, Göttingen
Ort: Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“, Godehardstraße 11, Göttingen
Im Zweiten Weltkrieg mussten Hunderttausende Menschen aus Frankreich in Deutschland Zwangsarbeit leisten. Anfangs waren es Kriegsgefangene, dann Zivilist*innen, die zum Teil jahrgangsweise über den eigens geschaffenen „Service du travail obligatoire“ (STO) zum Arbeitseinsatz im Reich verpflichtet wurden. Auch Menschen, die aufgrund der NS-Ideologie verfolgt oder als Mitglieder des Widerstands verhaftet wurden, wurden in Konzentrationslagern zur Arbeit gezwungen. In Südniedersachsen kamen Zwangsarbeitende aus Frankreich zum Beispiel in der Rüstungswirtschaft, bei der Reichsbahn, im Handwerk und in Steinbrüchen zum Einsatz.
Die Führung gibt zunächst einen Überblick über die politische und wirtschaftliche Lage während des Zweiten Weltkrieges in Frankreich. Sie stellt dar, wie die deutsche Besatzungsherrschaft bei der Zwangsrekrutierung von Arbeitskräften vorging und welche Rolle das mit Deutschland kollaborierende Vichy-Regime dabei spielte. Im Mittelpunkt aber stehen Menschen aus Frankreich, die in Südniedersachsen Zwangsarbeit leisten mussten, ihre Einsatzorte und ihre Arbeits- und Lebensbedingungen. Auch die Zeit nach 1945 wird in den Blick genommen. Die Führung geht dabei über das hinaus, was in der Ausstellung bereits an Informationen zu diesem Thema zu finden ist.
Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führung ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Für Besucher*innen ist die Ausstellung außerdem von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“
-- Ausstellung Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945 Godehardstraße 11 [mit separatem Eingang im Gebäude der BBS II] 37081 Göttingen Telefon: 0551 / 29 34 69 01 E-Mail: info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu Website: www.zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu Öffnungszeiten: montags-freitags 10-14 Uhr donnerstags 15-18 Uhr jeden 1. Sonntag im Monat 14-17 Uhr