Mittwoch, den 7. Oktober 2026 , 19.30 Uhr
-- Theaterkeller Geismarlandstr. 19

»Richard Schuberth, der sachkundig und sprachmächtig wie kaum ein anderer seit Jahren über Israel und Palästina schreibt und gegen Falschmeldungen aller politischen Bastionen anschreibt …« Karl-Markus Gauß, Schuldhafte Unwissenheit
Gleich vorweg: Richard Schuberth ist mutig. In vielerlei Hinsicht. Sein Buch Vom Antisemitismus, der keiner sein will ist ein Wagnis und Rüttelei am Watschenbaum gekränkter Seelen. Sein Buch ist wichtig. Sein Buch ist schmerzhaft.
Julya Rabinowitsch, Zack-Zack
Dieses Herangehen zeitigt im Text ganz andere Ergebnisse als die Aussteigerliteratur diverser Konvertiten der vergangenen Jahre.«
Volker Weiss, Süddeutsche Zeitung
»Bemerkenswertes Einfühlungsvermögen in jüdische Befindlichkeiten, kenntnisreicher Aufschlag, der die persönliche enorme Belesenheit und Analysefähigkeit des Autors freigiebig mit dem Leser teilt.«
Achim Doerfer
Wer anfangen will, zu verstehen, warum sich so viele der sich selbst als kritisch, aufgeklärt, links und feministisch bezeichnenden Menschen nach dem 7. Oktober auf die Seite der Täter geschlagen haben, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.« Vlatka Frketić, Stimme von und für Minderheiten
»Nicht zuletzt ist Schuberth ein leidenschaftlicher Zeitdiagnostiker in der Tradition von Karl Kraus bis Wolfgang Pohrt, zum Teil auch im Hang zu giftiger Übertreibung.
Thomas Schmid, Die Welt
„Diese unbewussten, zerstörerischen psychischen Motive beispielhaft immer wieder zu analysieren ist eines der Vorzüge dieses Werkes. Schuberth liefert mit seinem Buch auch Grundlagen einer Psychoanalyse des Antisemitismus. (…) Dabei schlägt der Autor niemals in die Kerbe einer antipalästinensischen Einseitigkeit, sondern zeigt immer wieder Empathie für das Schicksal arabischer Menschen, die zwischen die Fronten kommen und kamen, und zeichnet beinahe mit Bedauern die Hoffnungslosigkeit einer in ihren Ideologien gefangenen fanatisierten Gesellschaft nach, welcher Gruppenzwang den – wohl oft heimlich ersehnten – Ausstieg verwehrt.“
Roland Kaufhold, haGalil
»Die Flachdenker:innen mit den Palästinensertüchern, die sich sozusagen in ihre eigene Selbstgerechtigkeit gewanden, die würden dieses Buch nicht lesen, aber selbstreflektierte Menschen, die auch ein Vergnügen haben an gutem Stil, der nicht prunkt, der aber aus der Tradition der Sprachkritik Österreichs kommt, für diese Menschen ist das Buch ein Erkenntnisvergnügen.«
Marko Martin, Deutschlandfunk
„Wie Pohrt geht auch Richard Schuberth, bei aller notwendigen polemischer Zuspitzung, nie die Empathie für die Opfer der herrschenden Verhältnisse verloren.“ Stefan Dietl
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