Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Göttingen e.V.
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Dienstag, den 24. März 2026 , 18 Uhr -- GEMEINDESAAL DER EV.-REFORMIERTEN GEMEINDE, UNTERE KARSPÜLE 11, 37073 GÖTTINGEN

Sonntag, den 8. März 2026 , 11 Uhr -- Gürzenich in Köln
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Sonntag, den 1. März 2026 , 14.30 Uhr -- Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“, Godehardstraße 11, Göttingen
Darüber hinaus wird die Ausstellung von 14:00 bis 17:00 Uhr für Einzelbesucher*innen geöffnet sein.
Unten finden Sie die Ankündigung der Ausstellungsführung. Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie die Ausstellungsführung in Ihrem Netzwerk bekannt machen könnten. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit vielen Grüßen aus der Ausstellung
Arndt Kohlmann
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Sonntag, 1. März 2026 | 14:30 Uhr
Zwangsarbeitende aus Frankreich in Südniedersachsen | Eine Führung durch die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit“
mit Sybille Schröder, Göttingen
Ort: Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“, Godehardstraße 11, Göttingen
Im Zweiten Weltkrieg mussten Hunderttausende Menschen aus Frankreich in Deutschland Zwangsarbeit leisten. Anfangs waren es Kriegsgefangene, dann Zivilist*innen, die zum Teil jahrgangsweise über den eigens geschaffenen „Service du travail obligatoire“ (STO) zum Arbeitseinsatz im Reich verpflichtet wurden. Auch Menschen, die aufgrund der NS-Ideologie verfolgt oder als Mitglieder des Widerstands verhaftet wurden, wurden in Konzentrationslagern zur Arbeit gezwungen. In Südniedersachsen kamen Zwangsarbeitende aus Frankreich zum Beispiel in der Rüstungswirtschaft, bei der Reichsbahn, im Handwerk und in Steinbrüchen zum Einsatz.
Die Führung gibt zunächst einen Überblick über die politische und wirtschaftliche Lage während des Zweiten Weltkrieges in Frankreich. Sie stellt dar, wie die deutsche Besatzungsherrschaft bei der Zwangsrekrutierung von Arbeitskräften vorging und welche Rolle das mit Deutschland kollaborierende Vichy-Regime dabei spielte. Im Mittelpunkt aber stehen Menschen aus Frankreich, die in Südniedersachsen Zwangsarbeit leisten mussten, ihre Einsatzorte und ihre Arbeits- und Lebensbedingungen. Auch die Zeit nach 1945 wird in den Blick genommen. Die Führung geht dabei über das hinaus, was in der Ausstellung bereits an Informationen zu diesem Thema zu finden ist.
Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führung ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Für Besucher*innen ist die Ausstellung außerdem von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“
-- Ausstellung Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945 Godehardstraße 11 [mit separatem Eingang im Gebäude der BBS II] 37081 Göttingen Telefon: 0551 / 29 34 69 01 E-Mail: info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu Website: www.zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu Öffnungszeiten: montags-freitags 10-14 Uhr donnerstags 15-18 Uhr jeden 1. Sonntag im Monat 14-17 Uhr